"Marihuana essen"-FAQ fuer de.alt.drogen & /t-netz/drogen

Basierend auf David Hutton's alt.drugs Marijuana FAQ und einigen alten und
neuen Rezepten aus /t-netz/drogen und de.alt.drogen.  Vielen Dank an alle,
die die FAQ mit ihren Ergaenzungen und Rezepten zu dem gemacht haben, was
sie heute ist!


 0. Inhalt
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 1. Allgemeines zur FAQ
 1.1 Warum nicht rauchen?
 1.2 Zeit bis zur Wirkung
 1.3 Dosierung
 1.4 Dauer der Wirkung
 2. Rezepte
 2.1. Gebaeck und Sueszigkeiten
 2.2. Normale Gerichte
 2.3. Getraenke
 3. Famous last words


 1. Allgemeines zur FAQ
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Marjihwanna!    (Intergalaktisch fuer "Seid gegruesst!")

Eine 'FAQ' ist eine 'Frequently Asked Question', also eine haeufig gestellte
Frage.  Indem man vor dem Stellen einer Frage die entsprechende FAQ-Liste
durchsieht kann man deutlich zur Reduzierung des Netzrauschens beitragen.
Diese FAQ-Liste (oder kurz FAQ) ist im Moment keine richtige FAQ, eher eine
Rezeptsammlung.  Allgemeine Erkenntnisse zum Thema koennen hier gerne auch
noch 'rein.

FAQ: "Wie bereite ich Marihuana oder Haschisch fuer die Aufnahme
      durch mein THC absorbierendes Verdauungssystem zu?"

Oder anders ausgedrueckt: "Was sind eigentlich 'Magische Kekse'?"

Dies ist die deutsche FAQ zum Thema "Marihuana essen".  Ergaenzungen und
neue Rezepte / Erkenntnisse werden dankend angenommen (Deutsch:
m.balzer@aworld.aworld.de, Englisch:  mtymp15@staff.tc.umn.edu).

Die Anmerkungen (in eckigen Klammern) sind teils von mir, teils aus dem
Originalrezept uebernommen (und wo noetig sinngemaesz uebersetzt).

Standard-Disclaimer:  Alle in dieser FAQ genannten Verfahren und Vorschlaege
sind natuerlich rein theoretischer Natur und sollen nur dem wissenschaft-
lichen Interesse an der Wirkungsweise der Droge dienen.  Fuer Schaeden
jeglicher Art, die aus in diesem Text genannten Rezepten oder Verfahren
entstehen, kann *ich* nicht verantwortlich gemacht werden.

 1.1 Warum nicht rauchen?
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Jede Verbrennung erzeugt eine Menge unliebsamer Nebenprodukte, die
ueberwiegend nicht nur unerwuenscht, sondern sogar gesundheitsschaedlich sind.
Auch wenn man Gras pur raucht, bekommt man Teer/Kondensat in die Lunge, und
wenn man es mit normalem Tabak mischt, hat man zusaetzlich noch mit dem
stark suchtfoerdernden Nervengift Nikotin zu kaempfen.

Die Wasserpfeife ("Blubber") gibt es in den verschiedensten Ausfuehrungen
und soll die unerwuenschten Anteile des Rauches ausfiltern.  Ungluecklicher-
weise geschieht dies a) nur zum Teil und b) geht auch um so mehr THC
verloren, je besser die anderen Substanzen ausgefiltert werden.  Der
tatsaechliche Effekt einer Wasserpfeife liegt primaer in der Kuehlung des
Rauches, wodurch er in der Luftroehre nicht so unangenehm ist und man daher
tiefere Zuege nehmen kann - was die Teer- und Kondensatreste im Rauch um so
tiefer in die Lunge treibt.

Eine weitere Alternative ist die Verdampfung des THCs, z.B. indem man
Hasch-Oel auf einen heiszen Zigarettenanzuender tropft und die Daempfe
einatmet. Diese Methode basiert auf Hasch-Oel, das selten zu bekommen ist.

Mit normalem Hasch oder Gras ist die Verdampfung nur schwer realisierbar.
Auszerdem geht dabei viel THC verloren, und es ist nicht bekannt, ob diese
Daempfe nicht auch schon wieder gesundheitsgefaehrliche Anteile haben.  Des
weiteren ist die Form der Einnahme nicht gerade der ideale Auftakt eines
gemuetlichen Abends.

Bleibt noch zu erwaehnen, dasz beim Rauchen bedingt durch die hohen
Temperaturen eine Menge THC zerstoert wird, und da man den Rauch nur kurz
in der Lunge halten kann, geht beim Ausatmen ebenfalls eine Menge THC
verloren. Diese Verlustfaktoren gibt es beim Essen nicht.

Fazit:  Essen ist die gesuendeste und effizienteste Art, Marihuana zu
konsumieren.

 1.2 Zeit bis zur Wirkung
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Fuer irgendeine wissenschaftliche Studie zur lethalen Dosis von Marihuana
wurde auch mal der Wirkstoff (THC) isoliert und Versuchstieren intravenoes
verabreicht.  Interessant ist hierbei nur, dasz dabei festgestellt wurde,
dasz die Zeit bis zum Beginn der Wirkung dabei zwischen der Zeit beim
Inhalieren und der beim Essen liegt.

  Inhalieren: 1 - 10 Minuten, Schnitt 5 Minuten
  Injizieren: Ca. 15 Minuten
  Essen     : 15 bis 300 Minuten, Schnitt 60 Minuten

(Achtung: Beim Rauchen nicht die THC-Wirkung mit dem Nikotinflash
verwechseln, letzterer setzt fast sofort ein!)

Der Grund: Das THC gelangt beim Essen ueber den Darm ins Blut, und geht erst
durch die Lunge, von wo es nach dem Gastausch mit den roten Blutkoerperchen
ins Gehirn gepumpt wird. Die intravenoese Methode kappt den Umweg ueber den
Darm, und beim Inhalieren wird das THC direkt durch den Gasaustausch in der
Lunge aufgenommen.

Der eigentliche Grund fuer die Wirkungsverzoegerung beim Essen liegt aber
darin, dasz die THC-haltige Mahlzeit erst mal bis zum Darm kommen musz.  Und
das dauert -- je nach Darmfuellung und -aktivitaet -- verhaeltnismaeszig lange.

Die Zeit bis zum Einsetzen der Wirkung kann je nach dem, was und wieviel
man vorher (und nachher) iszt, stark variieren.  Von 15 Minuten bis fuenf
Stunden ist im Prinzip alles drin, normal ist etwa eine Stunde. Daher
sollte man prinzipiell beim Essen von Mary Jane vorsichtig sein; wenn man
nach einer Stunde den 1-Gramm-Keks noch nicht merkt, dann sollte man
keinesfalls noch einen essen...

 1.3 Dosierung
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Bei der Dosierung ist Vorsicht angebracht. Zum einen ist die Wirksamkeit
von gegessenem Dope individuell sehr unterschiedlich, fuer manche Menschen
sind Mengen um die 0.25 Gramm normal, andere spueren selbst bei 1 Gramm noch
nichts.

Hier laeszt sich aufgrund fehlender Daten (obwohl man zwecks statistischer
Erhebung sicher genuegend Freiwillige finden wuerde ;-) auch kein
Zusammenhang zu koerperlichen Merkmalen, Rauchgewohnheiten oder anderem
herstellen, jeder sollte sich beim Essen von Dope also erst mal von unten
her experimentell an seine optimale Dosierung herantasten.

Zum anderen haengt auszerdem die Wirksamkeit des Dopes auch noch von der
Siedezeit der THC-Butter (bzw. allgemein der Zeit, die man dem
Aktivierungsprozesz gibt) ab. THC-Butter, die 2 Minuten lang gesiedet hat,
ist um einige Groeszenordnungen potenter als die gleiche Menge Dope direkt
(also ohne Butter) in heiszer Milch o.ae. verwendet.

Die meisten Menschen kommen mit einer Dosis zwischen 0.25 und 0.5 Gramm
aus, unabhaengig vom Alter oder Koerpergewicht.  0.25 Gramm sind ein guter
Einstiegswert -- wenn das nicht genug ist, kann man beim naechsten Mal immer
noch mehr nehmen.

Zur Dosierung empfiehlt es sich, eine Feinwaage (aus dem Chemie-Unterricht
bekannt und in jedem gut sortierten Headshop erhaeltlich) zu verwenden.
Diese sollte man allerdings nicht offen herumliegen lassen, da Waagen bei
unseren stets um uns besorgten Freunden und Helfern schnell Dealerverdacht
aufkommen lassen.

 1.4 Dauer der Wirkung
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Auch hier gibt es starke individuelle Unterschiede, und auch hier fehlt es
an wissenschaftlichen Untersuchungen ueber die Zusammenhaenge.  Die bislang
gesammelten Erfahrungswerte deuten auf etwa folgenden Dosis/Dauer-
Zusammenhang hin:

 0.25 Gramm:  3 -  4 Stunden
 0.5  Gramm:  6 -  7 Stunden
 0.75 Gramm:  9 - 10 Stunden

Bei hoeheren Dosen setzt sich diese Tendenz in etwa so fort.  Vorsicht ist
bei der Dauer der Nachwirkungen geboten, diese koennen durchaus mehrere Tage
andauern.

Ab etwa 0.75 Gramm sollte man prinzipiell am naechsten Tag noch nicht wieder
Auto fahren, bei einem Augenoeffner mit 1.5 Gramm sollte man sich auf drei
bis vier Tage spuerbare Nachwirkungen gefasst machen (wobei die
Nachwirkungen allerdings ganz und gar nicht unangenehm sind, der Rausch
klingt halt einfach langsam ab).


 2. Rezepte
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Die meisten Rezepte basieren auf einer bestimmten Menge THC-Butter, die
dann im weiteren wie ganz normale Butter verwendet wird. THC ist nicht
wasser-, aber fettloeslich, daher ist Butter die geeignete Grundlage zum
Ausloesen und Aktivieren des THC-Anteils.

Ein Rezept zur Herstellung dieser Butter wird hier genannt, ein wenig
Experimentieren kann aber nie schaden. Im Prinzip ist die Verwendung dieser
THC-Butter in den meisten Rezepten die einzige Aenderung gegenueber ihren
nicht magischen Vorbildern, und man kann mit allen Rezepten, die irgendwie
einen Butteranteil erlauben, genau so verfahren. Mit etwas Phantasie und
Kochkunst kann man sicher noch bessere Rezepte als die hier genannten
realisieren.

Anmerkung:  Wenn der Teig fett genug ist und auch richtig erwaermt wird
(z.Bsp. bei Waffeln), reicht es auch, das Dope einfach in den Teig zu
broeseln, ohne Umweg ueber die THC-Butter.

Im Prinzip musz man immer danach trachten, eine moeglichst gute Resorption im
Darm zu gewaehrleisten. Das Rezept "Deutscher Augenoeffner" demonstriert die
richtige Zusammenstellung recht deutlich: Suesz und fettig.

Vorsicht ist bei Dosierung und Menge angesagt, der Rausch durch Essen kann
sehr lange andauern.  Um noch mal auf das Beispiel "Deutscher Augenoeffner"
zurueckzukommen:  Mit 1 Gramm Hasch geladen bringt einem ein solcher
Augenoeffner bis zu vier Tage Wohlbefinden.  Also bei hohen Dosen eine
gewisse Zeitplanung einhalten (nicht ausgerechnet am Abend vor dem
Betriebsausflug einwerfen ;-).  Die Wirkung klingt zwar bestaendig ab, aber
am zweiten Tag sollte man besser noch nicht Auto fahren.

Man sollte uebrigens allgemein immer ein paar kleine Sueszigkeiten griffbereit
haben, um ein Abrutschen des Trips wegen Unterzuckerung zu verhindern bzw.
aufzufangen.

 THC-Butter
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Ein Pfund Butter schmelzen, 60 bis 70 g Gras beimischen und ein paar
Minuten lang vorsichtig sieden lassen, bis die Butter eine gruene Farbe
angenommen hat.  (Die vorgeschlagene Siedezeit variiert von ein paar bis zu
10 bis 15 Minuten, 10 Minuten reichen aber normalerweise.  Nicht zu heisz
werden lassen, sonst verdampft die Magie.)

Dann die Butter durch ein feines Sieb gieszen, dabei die Blaetter in einer
Ecke mit einem Loeffel gut ausdruecken um moeglichst alle Butter heraus zu
bekommen.

Die Butter flieszt besser, wenn man den Topf warm haelt. Wenn ueberhaupt keine
Blaetterreste in der Butter bleiben sollen, kann man sie auch durch einen
Filter laufen lassen. Dabei bleibt natuerlich etwas Butter im Filter...

Die restlichen Blaetter nicht wegwerfen, sie koennen immer noch THC
enthalten. Die Blaetterreste koennen in Milch oder Vodka gekocht werden und
ergeben einen leckeren und effektvollen Drink. Heisze Milch oder Vodka kann
man auch durch den Filter gieszen um die restliche Butter aus dem Filter zu
holen.

[Anm.: Man sagt allgemein, dasz die Blaetterreste nichts mehr enthalten und
weggeworfen werden koennen. Allerdings kann das je nach Siedezeit und Potenz
des verwendeten Grases variieren, und auszerdem schmeckt es, in Milch
gekocht, wirklich sehr gut.]

Man kann die ganze Prozedur mit der gewonnenen THC-Butter und neuen
Blaettern wiederholen, um der Butter noch mehr Magie einzuhauchen.

Eine einfachere und staerkere Version der Cannabis-Butter bekommt man, wenn
man statt Gras Haschisch oder Hasch-Oel benutzt. Dabei darf allerdings die
Siedezeit nicht so lang sein, einfach erwaermen und umruehren bis das
Haschisch (oder Oel) sich in der Butter vollstaendig aufgeloest hat. Man kann
beliebig viel Hasch oder Oel zugeben. Noch ein Vorteil hierbei: Es bleiben
keine Blaetter uebrig, ueber deren Rest-THC-Anteil man sich Gedanken machen
musz.

Siehe auch "Gaspos Zauber Cuechlis" fuer eine detailliertere Beschreibung
dieses Verfahrens.

 Hasch-Kapseln
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Viele Leute stoeren sich an dem doch sehr deutlichen Haschgeschmack bei
direkter Beigabe von Haschisch (auch in Form von Haschbutter) zu Gerichten,
bei einigen Leuten [mir z.B.] erzeugt der Geschmack sogar Brechreiz. Das
kann einem den ganzen Rausch vermiesen.

Die Idee, Hasch in Kapseln zu fuellen, liegt auf der Hand. Man benoetigt
dafuer den Kapseltyp, der aus zwei aufeinandergeschobenen Halbschalen
besteht. Diese kann man vorsichtig auseinanderdrehen und mit eigenen Sachen
fuellen.

Diese Methode hat noch andere Vorteile, z.B.  die leichte Dosierbarkeit und
die Unauffaelligkeit. Auszerdem braucht man keine Kueche.

Kapseln dieser Form sind in den meisten Apotheken ohne Rezept erhaeltlich,
Aufbau-, Vitaminkapseln und aehnlicher Muell werden oft in solchen Kapseln
verkauft.  Leider sind diese Sachen meist sehr teuer, billiger kommt man
eventuell ueber amerikanische Aufputschmittelfabrikanten an die Kapseln:  In
"High Times" inseriert z.B.  immer die Firma D&E Pharmaceuticals
(ganzseitig in Farbe), da kostet eine 1000er-Packung Aufputschkapseln
dieser Form (Typen 20, 21, 28 und 29) 30 Dollar.

Der Inhalt solcher Kapseln wird in den meisten Faellen am besten fachkundig
entsorgt, vom Einnehmen wuerde ich abraten (Giftmuell).

Das Hasch wird nun mit sehr wenig Butter erwaermt (z.B.  in einem Loeffel
ueber einem Teelicht), so dasz sich eine feste Paste ergibt.  Diese laeszt man
ein wenig abkuehlen und fuellt sie dann mit einem feinen Messer oder
Schraubenzieher in die Kapseln.  Am Besten vorher das Hasch wiegen und die
Paste dann in entsprechende Stuecke aufteilen, z.B.  kann man 0.1 oder 0.2
Gramm pro Kapsel einteilen.

Beim Einfuellen darauf achten, dasz keine Pastenreste auszen an der Kapsel
bleibt.  Kapselhaelften zusammensetzen, fertig.  Die Kapseln kuehl lagern und
innerhalb von acht Wochen aufbrauchen (kein Problem, oder?  :-).

Die Kapseln nimmt man am besten waehrend einer ganz normalen Mahlzeit ein,
oder man wartet nach der Einnahme etwa eine Stunde und gibt dem Magen dann
noch etwas zu tun (die Kapselhuelle musz sich erst aufloesen).


 2.1. Gebaeck und Kuchen
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 2.1.1. Schokoladenplaetzchen
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Letzte Woche habe ich meine Befoerderung gefeiert.  Nachdem ich jedem einen
"Hanf Sicherheitkurs" inklusive Vorfuehrung des Videos "Hemp for Victory"
verpaszt hatte, brachte ich einen Schwung "Brownies" zum Vorschein.  Die
"Pro's" in der Gruppe sagten, sie schmeckten wie "fluessiges Hasch".  Die
meisten Leute sagten hinterher, sie haetten sich noch bis zum spaeten
Nachmittag des naechsten Tages gut gefuehlt.

Auf den Rueckseiten von "Hersheys ungesueszte Backschokolade" (Blockschoko-
lade) ist ein Rezept fuer Schokoladenkekse mit 1 Tasse Butter, einem Block
von der Schokolade, 2 Tassen Zucker, 4 Eiern, 1 Tasse Mehl und Vanille-
extrakt.

Trockene Hanfblaetter zu einem Puder zerreiben (z.B.  in einer Kaffemuehle
oder einem Moerser), ca.  75 ml von diesem "gruenen Mehl" in einem Meszbecher
sammeln und bis 250 ml (= eine Tasse) mit normalem Mehl auffuellen.

Weiter nach Rezept:  Ofen auf 150 Grad vorheizen, 33x23x5 cm grosze Pfanne
einfetten.  Butter und Schokolade erhitzen und mit Kochloeffel ruehren bis
alles komplett geschmolzen ist.  Zucker hineinstreuen.  Eier eins nach dem
anderen hineinschlagen.  Vanilleextrakt zugeben und Mehl-Mixtur einruehren.

Nach Wunsch Nuesse beigeben und 40 Minuten backen. Ergibt 3 Dutzend
"Brownies". Nimm zwei und warte eine Stunde. Nimm vier und geh' zwoelf
Stunden auf die Reise...

 2.1.2. Gaspo's "Zauber Cuechlis"
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Ich nehme normalerweise Hasch (das ist am leichtesten zu bekommen), aber
man kann im folgenden Rezept genau so gut Gras nehmen, wenn man es sehr
fein zerkleinert (z.B. mit einer Pfeffermuehle). Die Stiele sollte man nicht
verwenden, da sie sehr streng schmecken.

Man sollte seine Gaeste warnen, wirklich nach dem ersten Cuechli erst eine
Stunde zu warten bevor man sich den naechsten nimmt.  Der Effekt beim Essen
ist total anders als der beim Rauchen - selbst Hardcore-Raucher koennen
Schwierigkeiten haben, den Rausch im Anfang zu erkennen.

Zutaten:

200 g   Butter (keine Margarine!)
200 g   Ungesueszte Schokolade
100 g   Normale Schokolade (Bitter oder Zartbitter)
250 g   Zucker
4       Eier
200 g   Mehl
Ein paar Tropfen Vanilleextrakt

Zubereitung:

1) Die Butter auf niedriger Temperatur in einem Saucentopf zerlassen.
2) Sobald die Butter siedet zerbroeseltes Hasch zugeben und ca. 5 - 10
   Minuten ruehren, dabei hin und wieder den Topf vom Feuer nehmen um zu
   verhindern, dasz die Butter zu sehr kocht (die Magie duenstet aus).
3) Die ungesueszte Schokolade in die Butter geben und unter staendigem Ruehren
   komplett schmelzen lassen.
4) Ein paar Tropfen Vanille zugeben. Hitze ausschalten (oder auf Warmhalten
   einstellen).
5) Den Zucker langsam einruehren (Klumpen vermeiden).
6) Die Eier aufschlagen und unter die Mischung ruehren.
7) Das Mehl vorsichtig einruehren und dann mit einem elektrischen Mixer
   (niedrigste Stufe, man will ja nicht die Magie ueber die ganze Kueche
   verteilen) behandeln bis eine gleichmaeszige Masse ohne Klumpen oder
   Mehlreste entstanden ist.
8) Die Tafel Schokolade in kleine Stuecke brechen und einruehren.
9) Die Masse in eine flache (2-3 cm tiefe) Pfanne gieszen und im Ofen auf
   mittlerer Hitze 30 - 40 Minuten backen. Uebrigens: Ich schaue nicht auf
   die Uhr, sondern pruefe mit einem Zahnstocher, wenn er gerade noch ein
   kleines biszchen braun herauskommt, sind sie gut.

Anmerkungen:

Je laenger man das Hasch und die Butter zusammen kocht, desto schneller
wirkt es. Man sollte die Butter nicht zu stark kochen lassen, sonst
schmeckt man das Hasch im Endprodukt.

Den Zucker sollte man je nach "Bitterkeit" des Haschs variieren. Ich kann
das wirklich nicht erklaeren, aber wer ebenfalls Hasch roh iszt, wird wissen
was ich meine. [Hasch roh? Wuerg.]

Die Menge des Mehls wirkt sich auf die Konsistenz der "Brownies" aus, je
mehr Mehl desto fester die Cuechlis.

Sehr gut schmeckt es, wenn man vor dem Zucker ca. 100 ml Buttermilch hinzu
gibt.  Dann sollte man aber fuenf Minuten warten bevor man die Eier hinein
schlaegt.

Unter Punkt 8 kann man natuerlich auch weitere Sachen wie zerkleinerte
Walnuesse, M&Ms oder was einem so einfaellt hinzugeben. Ich mag besonders
weisze Schokolade, das sieht mit den weiszen Schlieren auch im Endprodukt
recht huebsch aus. Irgendwann die Tage werde ich mal Karamel ausprobieren.

Man kann auch Haschoel benutzen, dabei sollte man beachten, dasz eventuell im
Oel enthaltener Alkohol (Riechtest) vorher durch Erhitzen verdampft werden
sollte.

Path: fiction!pbhrzx.uni-paderborn.de!uni-paderborn.de!uniol!caty!imart!wuff!aworld!m.balzer
From: M.BALZER@AWORLD.aworld.de (Michael Balzer)
Message-ID: <tX3zFMD8aoz5@aw16.aworld.aworld.de>
Newsgroups: de.alt.drogen
Subject: FAQ: MJ Essen V2.5 (2/2)
Date: Mon, 14 Feb 94 13:29:41 CET
Organization: B&B Computersysteme
Lines: 469

 2.1.3. Bananenkuchen
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Dies ist eigentlich ein ganz normaler Bananenkuchen, nur dasz wir das Dope
auf die folgende Art und Weise zubereitet haben: Wir nahmen die Butter und
lieszen sie in einem groszen Wok langsam schmelzen. Dann kam das Dope hinzu
und wir ruehrten so lange, bis alles Dope von Butter bedeckt war.
Anschlieszend sind wir einfach ganz normal dem Rezept gefolgt, wobei wir das
Dope-Butter-Gemisch anstelle der normalen Butter benutzten.

Ach ja:  Die Butter mit dem Dope eine Weile sieden lassen, um alles THC
herauszubekommen.  Wir haben das Dope in der Butter gelassen, und es
bescherte uns eine WEITE Reise...

125 g Butter
1 Tasse Zucker (wir haben zwei genommen, schmeckte perfekt)
2 Eier
2 reife Bananen
1/3 Tasse Milch
1 Teeloeffel Essig
2 Tassen Mehl
1 Teeloeffel Backsoda

Ofentemperatur: 180 Grad

Zerlasse die Butter, loese den Zucker darin auf.  Eier beigeben und alles zu
einer gleichmaeszigen Masse schlagen.  Zerdruecke die Bananen und ruehre sie
ein.  Gib den Essig in die Milch und das Backsoda in das Mehl.  Gib beides
unter staendigem Ruehren in den Topf und verruehre alles zu einer
gleichmaeszigen Masse.

Nun kann die Masse in eine eingefettete Kuchenform (22 x 12 cm) gegeben
werden. Gleichmaeszig verteilen. Ca. eine Stunde backen (unser hat laenger
gebraucht - prinzipiell immer backen bis an einem in der Mitte
eingestochenen Zahnstocher nichts mehr kleben bleibt).

Der Kuchen musz erst richtig auskuehlen bevor er aus der Form genommen werden
kann.

Frage: Wieviel Dope soll man nehmen?

Wir haben auf die dreifache Menge etwa 30 g Blaetter genommen, und jeder war
gut bedient. Naturalement, je mehr Dope desto mehr Effekt.

Viel Spasz!

[Schick' mir ein Stueck ;).  Aber besser nicht per Post, mein Kuchen roch
ein wenig...  unnormal.  UPS ist in Ordnung (obwohl vielleicht nachher ein
Stueck vom Kuchen fehlt)]

 2.1.4. Kick-Gebaeck
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250 g Butter
250 g Zucker
  2 Paeck. Vanille Zucker
  3 Eigelb
500 g Weizenmehl
  6 g Backpulver!!!
  1 Eszl. Milch
 20 g Cannabis

Zubereitung:

Das Cannabis in etwas Butter aufloesen, zusammen mit der restlichen Butter
schaumig ruehren, noch die restlichen Zutaten hinzu fuegen.  Bevor das Mehl
ganz untergearbeitet ist wird der Teig sehr fest, dann den Rest des Mehls
leicht darunter kneten.

Den Teig durch einen Fleischwolf mit Spezialvorsatz sprizen, in Stuecke von
beliebiger Laenge schneiden, als Stangen und Kraenze auf ein Backblech legen
und etwa 15 Min.  bei 180 Grad Backen.

Rausholen, abkuehlen, naschen und genieszen.  VORSICHT:  Nicht zuviel, da die
Wirkung etwas auf sich warten laeszt!

 2.1.5. Orangen-Konfekt
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Bring in einem kleinen Keramiktopf 6 Essloeffel Zucker mit 8 Essloeffeln
Wasser und 2 Essloeffeln Shit zum Kochen.  Fuege dann so viele fein gehackte
Orangeatstueckchen bei, bis eine ziemlich feste Masse entsteht.  Auf einem
gebutterten Blech kleine Haeufchen formen, auskuehlen lassen und mit
zerlassener Schokolade glasieren.  So bevorzugte es Baudelaire...

 2.1.6. Bhang Sorbet
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7 Gramm Gras mit einem Moerser sehr fein stossen, dann nach und nach eine
Mischung aus 50% Rosen- oder Orangenbluetenwasser und 50 % Wasser
hinzufuegen, bis eine glatt fliessende, gruene Paste entsteht.  Das ergibt
ca.  eine halbe Tasse.  1 1/4 Tassen Zucker in 2 Tassen Milch loesen, mit
der Paste verruehren und 1/2 geriebene Zitronenschale hinzufuegen.  1/2 Tasse
steif geschlagene Sahne unterziehen, in eine Schale fuellen und im
Tiefkuehlfach des Kuehlschranks gefrieren lassen.

Dann nochmals aufschlagen, bis das Eis wieder leicht und luftig wird.  Kurz
ueberkuehlen lassen, eventuell noch etwas geschlagene Sahne unterziehen und
mit einigen frischen Rosenblaettern garniert servieren.

 2.1.7. Schokoladen-Flipper
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Pulverisiere 10 g feinen Nepal oder Libanon.  Schmelze in einem Wasserbad
50 g Schokolade und 1/3 Tasse Butter, ruehre dann 1 Tasse Zucker und 2 Eier
ein und vermische alles zu einem Teig mit 3/4 Tasse Mehl, 1/2 Teeloeffel
Backpulver und 1/2 Teeloeffel Salz.  1/2 Tasse gehackte Walnuesse
unterziehen, duenn in eine eingefettete, viereckige Pfanne streichen und bei
mittlerer Hitze 30 Minuten backen.  Abkuehlen lassen, in winzige Quadrate
schneiden, die mit Schokolade glasiert und mit je einer halben Walnuss
verziert werden.  Mit Vorsicht knabbern!

 2.1.8. Haschokolade
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Ein Rezept, Dopehaltige Vergnuegungsmittel auch immer unverfaenglich bei sich
zu fuehren, schmilzt im Mund.

Zartbitterschokolade, Marke egal (Geschmackssache), oder auch Vollmich-
schokolade lassen sich im Wasserbad verfluessigen und sind sehr fetthaltig 
(beim Erwaermen der Zartbitterschokolade schwemmt sich auch immer ein wenig 
Fett/Oel aus). Dope laesst sich nach Belieben reinkruemmeln oder auch in 
schon in Oel geloester Form reinruehren. Die Resorption ist hinreichend und 
man kann die Schokoladenmasse in Eiswuerfel-Behaelter einfuellen und im 
Gefrierschrank schneller abkuehlen lassen. Der Geschmack ist auch ganz 
nett.

[Nach den Erfahrungen des FEF ist der Geschmack alles andere als nett, das
Dope schmeckt man sehr deutlich heraus.  Gut umruehren, damit das Dope
moeglichst gleichmaeszig auf die Portionen verteilt wird!]

 2.1.9. Marzipankartoffeln
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Zutaten: 1 EL Butter, Hasch (soviel wie da ist, z.B. 1-2 g),
         1 Packung Marzipan-Rohmasse (200g?), Puderzucker,
         Zimt o.ae.

Man schmilzt die Butter, loest das zerbroeselte Hasch in ihr auf und verknetet
das Marzipan mit dem Ganzen. Dann fuegt man Puderzucker dazu, bis die Masse
wieder so fest ist, wie Marzipan sein sollte, formt Kugeln (z.B. 6, eben
Marzipankugel-Groesze) und rollt diese in Zimt, Kakaopulver o.ae..

 2.1.10. Majoun
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Die gelaeufigste Hanf-Zubereitung der islamischen Laender ist Majoun. Die
Rezepte sind natuerlich regional verschieden, generell gilt aber dieses, das
heute noch in Marokko angewendet wird:

Zutaten:
 - 1 Tasse Khif (= Bluetenstaende des Hanfs, bei Haschisch aufgekruemelt 1/5
   der Menge je nach Qualitaet, eher weniger)
 - 1/2 Tasse feingehackte Datteln
 - 1/2 Tasse Mandeln oder Nuesse, gemahlen
 - 1/4 Tasse dunkler Honig
 - 1/4 Tasse Wasser
 - 1/2 Teeloeffel gemahlener Ingwer
 - 1/2 Teeloeffel gemahlener Muskat
 - 1/2 Teeloeffel gemahlener Zimt
 - evtl. 1 Teeloeffel Anis-Samen
 - 1 Eszloeffel Butter
 - 5 Eszloeffel Orangenbluetenwasser

Zubereitung: Der Hanf wird auf schwacher Hitze leicht angeroestet und zu
Puder zerstoszen. Nun werden die Datteln, die Mandeln, Honig, Wasser,
Gewuerze und (je nach Geschmack) Anis-Samen beigemischt und das ganze auf
maesziger Hitze verkoechelt, bis die Fruechte weich sind.

Anschlieszend wird die Butter eingeruehrt, und nach dem Erkalten der Masse
das Orangenbluetenaroma. Majoun wird als Konfekt gereicht.


 2.2. Normale Gerichte
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 2.2.1 Gemueseschmortopf
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1 Rote Paprika
1 Gruene Paprika
1 Gelbe Paprika
1/2 kleine Zwiebel
Butter
Kraeuter&Gewuerze nach Wahl
(Zutaten fuer eine Person)

Schneide die Paprikas laengs in ca. 1 - 2 cm breite Streifen. Zwiebel
zerkleinern, alles zusammen in einen Topf und in wenig Fett schnell braten.
Ueber Reis servieren, eine Stunde warten.

Tips:  Am Besten richtige Butter verwenden, weil Kraeuter&Gewuerze
fettloeslich sind, Pflanzenmargarine ist nicht so gut geeignet. Wenn man
dieses Gericht mit Freunden zubereitet sollte man sich am Kochtopf
abwechseln, die Daempfe koennen schon recht interessant sein.

 2.2.2. Fruehstueck
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Probier' doch mal zwei (oder drei) gehaeufte Eszloeffel ausgesuchtes,
gesaeubertes und fein zerkleinertes Gras in Deinem Fruehstuecksmuesli!  Nimm
Milch und Zucker wie gewohnt.  Funktioniert, bleibt bei Dir und ist anders!

[Anm.:  "UND ist ANDERS!" Klar doch...  wohl nicht mehr ganz dicht, was?
Das letzte Mal wo ich zwei "gehaeufte Eszloeffel" Gras hatte, fand ich mich
auf der Rueckbank eines Polizeiwagens wieder.  War nicht gerade lustig.]

[Anm.2: Hier sieht man, dasz es Unsinn ist, Hasch/Gras ohne vorherige
"Aktivierung" durch Butter zu essen. Es scheint zwar zu funktionieren, aber
die Mengen, die man dafuer braucht sind enorm.]

 2.2.3. Feuerspaghetti
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Dieses Rezept basiert auf der genialen Idee, die Geschmacksnerven durch
Schaerfe zu betaeuben :-):

Fertigspaghetti (DM 1,49 fuer ein halbes Pfund plus Sossenzutaten) von Aldi
schmecken gleich viel besser, wenn man ein bisschen Sambal Oelek
(indonesische Pfefferpaste) in die Sosse tut.  Wie ein FEF (na gut, der
Genitiv hat gewonnen) mir letztens erzaehlte, kommt dann auch ein gewisser
Nebengeschmack kaum noch zur Geltung, der entsteht, wenn man die Zutat
"Butter" nach sorgfaeltiger Lektuere der FAQ durch eine leicht modifizierte
Version derselben ersetzt.  Wer kein Sambal im Haus hat, kann ersatzweise
auch groessere Dosierungen Pizzagewuerz verwenden.

[Anm.: Pizzagewuerz kann natuerlich Sambal Olek nicht das Wasser reichen...]


 2.3. Getraenke
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 2.3.1. Tee
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Die Cannabinoide loesen sich zwar in Wasser nicht auf, aber Cannabinoide
sind ja Oele, und die koennen durch heiszes Wasser verfluessigt werden, so dasz
sie als kleine Oeltroepfchen im Wasser schweben - und das reicht ja im
Prinzip auch schon.

Der harzige Dope-Geschmack harmoniert recht gut mit Zimt, so dasz Zimttee
eine gute Wahl ist. Auszerdem sollte man den Tee sueszen, um die Aufnahme im
Darm zu verbessern. Das Dope zerbroeselt man und laeszt es mit dem Tee ziehen.
Vor dem Trinken immer noch mal eben umruehren.

 2.3.2. Heiszer Buttervodka
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Zerlasse 50 Gramm Butter oder Fett in einer Saucenpfanne.  Zerkruemele eine
gute Handvoll Marihuanaspitzen oder -blaetter (10 - 15 Gramm) und ruehre das
Gras in die geschmolzene Butter.  Unter staendigem Umruehren auf mittlerer
Hitze etwa eine Minute lang sieden lassen.

In die heisze oder siedende Butter werden nun 250 ml Vodka gegeben.  Um zu
vermeiden, dasz die heisze Butter spritzt, kippt man den Vodka am Besten in
einem Schwung hinein.  Die Mixtur unter staendigem Ruehren weitere 30
Sekunden sieden lassen, dabei wahlweise ein oder zwei Prisen Kardamon
zugeben.

Die Mixtur musz nun gefiltert werden, dazu schuette sie durch ein feines Sieb
und druecke die Pflanzenreste im Sieb mit der Rueckseite eines Loeffels aus.
Die Pflanzenreste koennen weggeworfen werden oder in frischem Vodka noch
einmal gekocht werden, um mehr THC zu retten.

Die Fluessigkeit kann nun je nach Geschmack mit Honig gesueszt werden. In
Weinglaesern servieren. Reicht fuer zwei Personen.

Dieses Rezept ist nicht nur eine effiziente Methode, die aktiven
Bestandteile des Marihuana zu extrahieren, und ein exzellentes Mittel fuer
gute Resorption im Darm (Alkohol, Butter und Honig), sondern es bietet
obendrein auch einen sehr angenehmen Geschmack.  Es erinnert an heisze
Schokolade, ist aber sehr viel trinkbarer.

Dies ist eine der schnellsten Methoden, die Magie vom Darm ins Hirn zu
jagen, die Effekte koennen nach weniger als fuenfzehn Minuten gespuert werden.

Prost!

 2.3.3. Deutscher Augenoeffner
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Zutaten:

1/8 Liter starker, heiszer Kaffee
1/8 Liter heisze Vollmilch (Fett!)
1 Schusz Dosenmilch
1 Teeloeffel Butter oder Margarine
4 Stuecke Sueszstoff
1 - 1.5 Gramm gutes Dope (Hasch)
1 Schusz Eier- oder Schokoladenlikoer, oder wahlweise auch Kakaopulver
Viel Zeit und ein bequemes Sofa o.ae.

[Anm.:  Man kann statt des Kaffees auch Kakao nehmen, laut Rezepterfinder
bewirkt allerdings Koffein eine intensivere Wirkung.  Und mit einem Gramm
ist man schon _gut_ bedient!]

Zubereitung:

Den heiszen Kaffee zusammen mit der Milch in eine Tasse gegeben.  Dann 1
Teeloeffel Butter in einem kleinen Topf (oder kleiner Pfanne) zum Sieden
bringen, das aufgebroeselte Dope dazugeben und sehr kurz (!) verruehren.

Die Dope-Sosze in den Kaffee gieszen und umruehren.  Dazu kommen jetzt noch
die 4 Stuecke Sueszstoff (kein Zucker; schlechtere Resorption im Duenndarm!),
ein kraeftiger Schusz Dosenmilch und zur Kroenung des Geschmacks noch etwas
(ca. 10 ml) Eierlikoer oder aehnlich Sueszes.

Vor jedem Trinken vorsichtig umruehren.

Und nun Guten Appetit und viel Spasz... :-)

 2.3.4. Altweiberpisse
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1 Teeloeffel Libanon mit 1/4 Liter Sekt erhitzen, ziehen und auskuehlen
lassen.  2 Eigelb, 2 Eier und 125 g Zucker in einer Kasserolle gut
verruehren, die Sektmischung und 1/4 l Sekt zuschuetten, mit 1 Teeloeffel
Staerkemehl binden, unter staendigem Schlagen bei kleinem Feuer oder im
Wasserbad aufschlagen.  Wirkt ueberraschend.

 2.3.5. Gruener Drache
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Man kann die aktiven Substanzen des Marihuana auch mit Alkohol ausloesen
(THC ist alkoholloeslich).  Dafuer sollte moeglichst hochprozentiger Alkohol
verwendet werden, da das Wasser im Alkohol sonst andere, ungewollte
Substanzen aufnimmt.

Es gibt zwei Methoden:  Eine langsame und eine riskante.  Die langsame
besteht einfach darin, das Marihuana zwei bis drei Wochen in den Alkohol zu
legen.  Die riskante Methode ist, den Alkohol bis knapp unter den
Siedepunkt zu erwaermen und das Marihuana dann einzuruehren und noch eine
Weile (30 Minuten) ziehen zu lassen.

Bei der riskanten Methode ist zu beachten, dasz heiszer Alkohol sehr leicht
entflammbar ist!  Auch die Alkoholdaempfe sollte man nicht unbedingt sammeln
- eine gute Lueftung kann hier helfen, Explosionen zu vermeiden. You have
been warned!

In beiden Faellen kommt am Ende eine gruenliche Fluessigkeit heraus, oft
"Gruener Drache" genannt.  Diese sollte man nicht unverduennt trinken, es ist
immer noch hochprozentiger Alkohol.  Besser ist es, den Gruenen Drachen in
Mixgetraenken zu verwenden.

 2.3.6. Bhang
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Bhang ist ein indisches Getraenk mit uralter Tradition.  Bhang wird heute
noch in Indien (hauptsaechlich Suedindien, im Norden wird eher geraucht) im
Rahmen religioeser Rituale verwendet.

Fuer Bhang wird frisches oder getrocknetes Gras benoetigt. Pro Person nimmt
man:
 - etwa eine Handvoll Hanfblaetter von der Bluetenspitze, samt Stengeln und
   den noch nicht voll entwickelten Blueten
 - ca. 1/8 Liter Joghurt
 - 1/8 Liter Wasser
 - 1 Eszloeffel Honig oder Zuckerrohr-Sirup

Zubereitung:  Die Hanfblaetter werden mit ganz wenig Wasser in einem
Steinmoerser zu einem Brei zerrieben.  Bei Verwendung von getrocknetem Hanf
musz der Brei mindestens eine Stunde ruhen.

Der Brei wird dann entweder in einem Tuch gut ausgedrueckt oder gleich in
ein Glas gegeben und schlieszlich mit dem Joghurt, Honig und Wasser
sorgfaeltig verruehrt.

Wer sich indischer Tradition verbunden fuehlt, sollte auszerdem darauf
achten, den Stoeszel immer im Uhrzeigersinn zu fuehren und den fertigen Bhang
mit Blick auf den westlichen Horizont zu trinken.

 2.3.7. Magischer Gluehwein
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Wo ich gerade die FAQ lese und es ja immer noch Winter ist, wollte ich da
auch meinen "Senf" dazugeben.  Letztens bin ich mit einem Freund ueber den
Weihnachtsmarkt gegangen, und da kam uns die Idee, mal Gluehwein mit Magie
zu probieren ;-)

Also zwei Gluehwein besorgt und in jeden ca.  1g Hash reingebroeselt.  Hat
sich wunderbar aufgeloest (schoen heiss + Alkohol).

Am Anfang war so gut wie keine Wirkung, aber so nach ca.  45 Minuten kam es
doch schon ziemlich _heftig_.  Wir sassen naemlich in einer Pommes-Bude
und haben uns ueber den letzten Schwachsinn kaputtgelacht.

Nunja... vielleicht koenntest du die Sache mit dem Gluehwein in die
FAQ reinschreiben. Ist wirklich 'ne nette Sache und schmeckt auch
ziemlich gut (mit den ganzen Gewuerzen in dem G-Wein).

[Aufnahme hiermit erfolgt :-) -- dasz 1 Gramm *heftig* kommt, war Euch nach
sorgfaeltiger FAQ-Lektuere aber sicher schon vorher klar ;-)]

 2.3.8. Tee die Zweite
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Aus alt.drugs hier noch ein neues Tee-Rezept mit Milch und Gewuerzen:

 2 Tassen Vollmilch
 1 Tasse Wasser
 Schwarzer Tee (vorzugsweise von einem indischen Lebensmittelgeschaeft)
 ein wenig Kardamon
 ein paar Nelken
 soviel Dope wie man mag

Alles zusammen in einen Topf und zum Kochen bringen.  Den Tee ausfiltern
und heisz servieren.  Je nach Geschmack mit Honig oder Zucker sueszen.  Nicht
zu viel Kardamon verwenden, sonst wird der Tee sehr bitter.

[Anmerkung: Echte Vollmilch verwenden, das Fett loest das THC!]

 2.3.9. Nuke
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Man nehme:
 1 - 2 Gramm Hasch / Nase [-> NUKE!]
 0.2 Liter Vollmilch (fett!)
 0.4 cl Amaretto
 0.2 cl Baileys o.ae.

Dope kleinbroeseln, Milch erhitzen bis sie dampft, feines Dope langsam
einruehren und mit der Milch ein paar Minuten lang sieden lassen.  Dann ca.
20 Minuten in den Kuehlschrank, Schnaps rein, fertig.



 3. Famous last words
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Und moege das Tao all Deine Sternenreisen behueten...

  "Ein Koenigreich regiert man mit Gesetzen;
   Einen Krieg gewinnt man durch auszergewoehnliche Taktik;
   Aber man gewinnt die Welt, wenn man sie einfach in Ruhe laeszt.
   Woher ich das weisz?
   Ich sehe es in mir!
   Je mehr Tabus und Verbote es gibt,
   desto aermer werden die Leute.
   Je schaerfer die Waffen im Volke,
   desto groeszer die Verwirrung im Lande.
   Je klueger und gerissener die Menschen,
   desto oefter passieren seltsame Dinge.
   Je praeziser die Gesetze und Verordnungen,
   desto mehr Raeuber und Diebe erscheinen."

      Tao Teh Ching #57, Lao Tzu


  "Mary Green - you're a "sin"
   You are damned by their fear
   Mary Green - darfst nicht blueh'n
   Sie ha'm Angst auch vor Dir

   Your friends are all pursued like felons
   have to pay this price
   Innocent minds in paranoia, YOU SHOULD BE LEGALIZED

   Mary Green - dreaming on
   la synthse de ce monde
   can we be what we want
   notre vie un moment
   Angst hoert auf ueberall - MARY GREEN IST LEGAL"

      Grobschnitt

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Ergaenzungen, Vorschlaege und Berichtigungen bitte an
m.balzer@aworld.aworld.de (Michael Balzer).
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