                            CANNABIS SORTEN FAQ

        Cannabis Sorten FAQ V3.0 von an219461@anon.penet.fi (10-01-95)

   Einleitung                   ein paar Worte zum besseren Verstndnis

   Haschisch-Sorten             \
   Gras-Sorten                  Die verschiedenen Sorten
   Haschischl                  /

   Haschischherstellung         Wie wird es gemacht
   Chemotypen                   Die fnf Chemotypen
   Inhaltsstoffe                Cannabinoide, Alkaloide, therische le, etc.
   Lagerung                     Wie lagert man am besten sein Piece
   Streckmittel                 Was so alles hinein geraten kann

   Feedback                     Kritik und Bitte um Untersttzung
   Danksagung                   Fr die Hilfe und Untersttzung
   History                      Historisches
   Sonstige Cannabis FAQs       In deutscher Sprache
       
                              EINLEITUNG

    Ich habe in dieser FAQ versucht, die verschiedenen Haschisch- und
    Gras-Sorten mit ihren jeweiligen Besonderheiten darzustellen.

    Vielleicht sollte  ich  vorher  noch  was  zu  dem  "hellen"  oder
    "dunklen"   Trn   sagen.   Rausch   ist  halt  nicht  einfach  zu
    beschreiben. Ich finde einen  hellen  Trn  habe  ich  von  Trke,
    Marokkaner,  Skunk  und  verschiedenen  Sativa-Sorten (z.B. Silver
    Haze). Also einen knalligen,  "wachen"  Trn.  Bei  den  schwarzen
    Sorten,  also Afghane, Nepal, Kaschmir, etc., aber auch Thai-Gras,
    Columbianisches   Gras   etc.,   habe   ich   eher   einen   etwas
    schlfrigeren,   also   "dunkleren"   Trn.   Das  hngt  mit  der
    unterschiedlichen  Zusammensetzung  der   Cannabinoide    zusammen
    (siehe auch  Chemotypen ).

    Es scheint brigens,  da die Bezeichnung "heller"  und  "dunkler"
    Trn in manchen  Kiffer-Kreisen  als "High" und "Stoned" existiert
    (bei uns (Kln) bezeichnen sich allerdings alle Leute, die  gerade
    einer  akuten  THC-Vergiftung  unterliegen,  als  "stoned").  Tja,
    andere Scene, andere Sitten.

    Die mir bekannte  Einteilung  "High"  und  "Stoned"  bezieht  sich
    allerdings  auf  die  TrnSTAERKE.  "High"  ist  man, wenn man die
    Wirkung gut sprt, aber noch "dabei" ist, whrend man von "Stoned"
    spricht, wenn derjenige kaum noch ein Wort rausbekommt, nicht mehr
    aufstehen kann und voll und ganz mit sich selber beschftigt ist.

    Die Preise habe ich  brigens  absichtlich  weggelassen.  Sind  ja
    ohnehin   je   nach   Scene,  Landstrich  und  Connection,  EXTREM
    unterschiedlich.

    Wo ich Das "Definitive Deutsche Hanf Handbuch" zitiert  habe,  ist
    das mit <(DDDHH)> kenntlich gemacht.
             
                        HASCHISCHSORTEN

1.      Sorte: Afghane
     Chemotyp: II / IV ?
 Anbaugebiete: berall, beste Sorten aus nrdlichen Provinzen  (Balkh,
               Mazar-i-Scharif)
        Farbe: Auen schwarz,  innen  dunkel  grnlich.  Schnittstelle
               dunkelt, je nach Qualitt, schnell nach.
       Geruch: Wrzig bis schwer wrzig
    Geschmack: Etwas kratziger, "seifiger" Geschmack.
   Konsistenz: Knetig, sehr weich
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Stark, selten sehr stark
 Angebot in D: Selten, die wirklich guten Qualitten sind sehr selten
    Sonstiges: Der     sogenannte     Schimmelafghane     ist      als
               "danebengegangene Produktion" zu betrachten (Abfall).
               Unter dem  Fantasienamen  "Roter  Afghane"  wird  meist
                Pakistani  (brunlich) verkauft.

2.      Sorte: Kaschmir
     Chemotyp: II / IV  ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Auen  schwarz,  innen   schwarz-braun,   Schnittstelle
               dunkelt schnell nach.
       Geruch: EXTREM (irgendwie fermentiert)
    Geschmack: Gewhnungsbedrftig, aber nicht sehr kratzig.
   Konsistenz: Etwas hrter als  Afghane , aber eher "brselig"  (wenn
               frisch, etwas "matschig" beim Bauen).
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Stark bis sehr stark
 Angebot in D: uerst selten
    Sonstiges: 

3.      Sorte: Libanese
     Chemotyp: II
 Anbaugebiete: Tal von Baalbek, Zahle, Homs
        Farbe: Gelblich bis rtlich-braun (Gelber und Roter Libanese)
       Geruch: Wrzig bis schwer wrzig
    Geschmack: Sehr wrzig, kratziger als  Trke  oder  Marokkaner 
   Konsistenz: Von  trocken-pulverig-brchig  bis  fast  knetbar   wie
               Schwarzer   (wenn   handwarm).   Wird   im   Normalfall
               nicht/kaum gepresst (vergleichbar mit  Pollen ).  Meist
               2-3  cm  dicke Platten in Leinensckchen mit (zumindest
               frher)   fantasievollen   Stempeln   der    jeweiligen
               (Bauern)-Sippe.
         Trn: Meist dunkler als Marokkaner
   Trnstrke: Leicht bis mittel, selten stark
 Angebot in D: Verhltnissmig selten, die ligen Sorten sehr selten.
               Meist  in  einer  etwas trockeneren Qualitt im Handel,
               die  einen  leider  nach  ein  paar  Tagen  nicht  mehr
               besonders  antrnt.  Guten,  fetten  (ligen), frischen
               roten Libanon, habe ich lange nicht mehr gehabt.
    Sonstiges: Der "Gelbe" wird  frh  geerntet,  whrend  der  "Rote"
               lnger   stehenbleibt   (das   Harz   wird    brunlich
               (oxidiert)).  Auch  ist  die  erste  Siebung  stets das
               dunkelste,  die  letzte  Dreschung  immer  das  hellste
               Haschisch.  Das  Haschisch  aus der ersten Siebung wird
               "Zahret el Kolch" genannt.

4.      Sorte: Manali (Indien)
     Chemotyp: IV / II ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Auen schwarz, innen grnlich-brunlich
       Geruch: Leicht grasig
    Geschmack: Leicht grasig
   Konsistenz: Hart bis steinhart (wenn lter)
         Trn: Nicht so dunkel wie die anderen "schwarzen" Sorten.
   Trnstrke: Mittel bis stark
 Angebot in D: Sehr  selten,  wird  dann  oft  in  Form  von  "Sticks"
               (fingerdicken  Wrsten)  angeboten.  Kommt leider meist
               erst leicht beraltert auf den Markt.
    Sonstiges: Man findet fter Samen und  Stengelteile  im  Dope  (da
               handgerieben  direkt  von der Pflanze, die Inder nehmen
               es  da  nicht  so  genau  und  lsst  sich  bei  dieser
               Produktionsweise auch nicht vermeiden).

5.      Sorte: Marokkaner, siehe auch:  Eiermarokk  und  Pollen 
     Chemotyp: II / IV ?
 Anbaugebiete: Hauptschlich im Riffgebirge, Provinz Ketama
        Farbe: Hellgrnlich bis brunlich
       Geruch: Wrzig
    Geschmack: Wrzig, verhltnissmig mild
   Konsistenz: Je nach Pressung verhltnissmig hart. Wird  meist  in
               mehr  oder  weniger  stark gepressten Platten von einem
               halben  bis  anderhalb  Zentimer   Dicke,   aber   auch
               ungepresst   (bzw.   leicht  angepresst)  als  'Pollen'
               angeboten.
         Trn: Hell 
   Trnstrke: Leicht bis mittel, seltener stark
 Angebot in D: Fast  immer  und  berall  in   Form   von   "Standard"
               erhltlich.  Gute  Qualitten  seltener.  Ist wohl seit
               etwa 1982 fast die einzige Dopesorte auf dem  deutschen
               Markt.    Erst    seit    etwa    1991    kommt    auch
               Otto-Normalraucher wieder Ab und Zu  an  andere  Sorten
               ran.
    Sonstiges: Vor  1980  gab   es   Namen   fr   die   verschiedenen
               Marrokaner-Qualitten  (mal  gucken,  ob  ich  die noch
               zusammenbringe):

                        Schichtmarrok
                        Madlene (oder so)
                        Melange
                        Premier
                        Zero
                        Zero-Zero
                        Sputnik

               Mit Zero bis Sputnik  wird  von  hollndischen  Dealern
               heutzutage  brigens  alles  betitelt  was  gerade  ein
               bischen besser ist als Standard-Marrokaner. ROTFL
               
               In    letzter    Zeit    kommen     auch     vereinzelt
               "Marokkanersorten" auf den Markt (meist in der obersten
               Preisklasse), die IMHO nicht  mehr  dem  traditionellen
               marrokkanischen   Haschisch  entsprechen.  Diese  meist
               brunliche Variante ist sehr harzig und stark, aber von
               recht   grober   Struktur.  Mglicherweise  werden  die
               verschiedenen  Siebungen  eines  ertragreichen   Feldes
               einfach  zusammengekippt.  Es  besteht  aber  auch  die
               Mglichkeit, dass hollndisches Zuchtmaterial verwendet
               wird.   Schliesslich  wird  in  Marokko  das  Haschisch
               industriell angebaut!

5a.     Sorte: Eiermarokk
     Chemotyp: ???
 Anbaugebiete:
        Farbe: Auen schwarz, innen grn (mancher auch brunlich (evt.
               durch Mischen mit anderem Dope)).
       Geruch: Riecht ein klein wenig wie   Haschischl       
    Geschmack: Kratziger als normaler Marokkaner
   Konsistenz: Sehr hart und zh.
         Trn: Verhltnissmig dunkel (irgendwie hat mir der Trn nie
               gefallen).
   Trnstrke: Mittel
 Angebot in D: Wird, wenn berhaupt, mittlerweile meist  recht  billig
               angeboten.
    Sonstiges: Man  findet  fast   grundstzlich   Plastikfetzen   mit
               eingepresst.
               Meiner Meinung nach handelt es  sich  bei  "Eiermarokk"
               nicht  um  Marokkaner  sondern um nachgeltes, oder gar
               knstlich hergestelltes Haschisch. [Was ich nun  wieder
               berhaupt nicht glauben mag WASTL]
                                
5b.     Sorte: Marokkaner/Pollen  (auch  zu  "Pollum" oder "Polm" ver-
                                  ballhornt.) Siehe auch  Marokkaner 

    Die Bezeichnung "Pollen" ist botanisch natrlich  vllig  daneben,
    es  handelt  sich dabei selbstverstndlich nicht um die mnnlichen
    Pollen (von denen  ist  ja  auch  nix  zu  erwarten),  sondern  um
    weibliche  Harzdrsen. Aber selbst im Ursprungsland Marokko nennen
    viele  Hndler  ungepresstes  Haschisch  "Pollen"  (wahrscheinlich
    haben Europer das eingefhrt).

    Als "Pollen" wird sowohl das Haschischpowder, als auch selbiges in
    leicht angepresster Form (fllt beim Schneiden auseinander, bricht
    leicht, brselig, Farbe: meist sehr hell) bezeichnet.

6.      Sorte: Nepal
     Chemotyp: IV / II ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Auen schwarz, innen dunkelbraun. Schnittstelle dunkelt
               extrem schnell nach.
       Geruch: Riecht fast wie reines   Haschischl 
    Geschmack: Sehr wrzig, etwas kratziger als   Afghane 
   Konsistenz: Meist etwas hrter als Afghani , aber  bei  Krperwrme
               gut knetbar.
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Stark bis sehr stark
 Angebot in D: Sehr selten
    Sonstiges: Sehr bekannt sind auch  die  sogenannten  "Nepalkugeln"
               (schaliger  Aufbau),  obwohl  sie EXTREM selten auf dem
               Markt  angeboten  werden.  "Nepalesische  Tempelkugeln"
               haben  wohl  nur  sehr  wenige Europer jemals geraucht
               (auch wenn  hollndische  Dealer  oft  guten  Schwarzen
               unter diesen Namen verkaufen).

7.      Sorte: Pakistani
     Chemotyp: II / IV ?
 Anbaugebiete: berall,  besonders  gute  Qualitten  kommen  aus  der
               Gegend um Chitral und aus dem Hhaibar-Gebiet.
        Farbe: Auen schwarz, innen dunkelbraun.  Im  Nordwesten  auch
               grnliche   Sorten.   Schnittstelle  dunkelt,  je  nach
               Qualitt, schnell nach.
       Geruch: Wrzig bis schwer wrzig
    Geschmack: Sehr wrzig, etwas kratziger als   Afghane .
   Konsistenz: Knetig
         Trn: Dunkel (etwas dunkler als  Afghane)
   Trnstrke: Mittel bis stark
 Angebot in D: Selten, gute Qualitten sehr selten.
    Sonstiges: Die besten Haschischfelder wurden leider Anfang der 80'
               Jahre  auf  Opiumanbau  umgestellt.  
               Wird     von     Dealern     manchmal     unter     der
               Fantasie-Bezeichnung "Roter Afghane" verkauft.

8.      Sorte: Tadschike
     Chemotyp: IV / II ?
 Anbaugebiete: berall in Tadschikistan (GUS)
        Farbe: Auen schwarz, innen dunkelbraun. Schnittstelle dunkelt
               extrem schnell nach.
       Geruch: Riecht fast wie Haschischl (hnlich wie Nepal)
    Geschmack: Schwer wrzig, wie Afghane, aber nicht so "seifig".
   Konsistenz: Meist etwas hrter als Afghani, aber bei Krperwrme
               gut knetbar.
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Stark bis sehr stark
 Angebot in D: Sehr selten (habe ich nur einmal bekommen)
    Sonstiges: Eigentlich sollte bald auch der erste  Kasache,  Usbeke
               und  Ukrainer  auf dem deutschen Markt auftauchen. Aber
               ausser dem Tadschiken ist mir bisher leider noch nichts
               derartiges untergekommen.
                              
9.      Sorte: Trke
     Chemotyp: II ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Hellgrn, bei guter, harter Pressung auch grulich  (an
               der Bruchstelle).
       Geruch: Leicht wrzig
    Geschmack: Wrzig, mild
   Konsistenz: Wenn  gut  gepresst,  steinhart  (oft   milimeterdnne,
               dunkle Plttchen). Wird auch als Powder angeboten.
         Trn: Hell (der hellste Trn von allen Haschischsorten)
   Trnstrke: Leicht bis mittel, sehr selten stark
 Angebot in D: Selten, wirklich gute Qualitten sehr selten.
    Sonstiges: Trke wird sehr hei und unter groem  Druck  gepresst,
               man  sollte  Ihn  zum Brseln nicht nochmal warmmachen,
               sondern mit dem Messer feine Spne abschneiden.  Raucht
               man pur kann man, zumindest bei dnnen Trkenplttchen,
               mit dem Fingernagel  kleine Stcke abbrechen  (brigens
               auch  ein  guter  Test;  beim  Abbrechen  sollte es ein
               HARTES,  TROCKENES  Knacken   geben,   sonst   war   es
               wahrscheinlich doch kein Trke, sondern  Marokkaner).
                         
10.     Sorte: Verschiedene Sorten Dope aus  hollndischem  Anbau
     Chemotyp: Verschieden (je nach verwendeter Grassorte)
 Anbaugebiete: Treibhuser und Indoor-Anlagen in ganz Holland.
        Farbe: Grnlich-brunlich  (je nach verwendeter Grassorte).
       Geruch: Meist "grasig" (riecht merklich anders als alle anderen
               Shitsorten)
    Geschmack: Meist ebenfalls leicht "grasig", oft kratzig
   Konsistenz: Sehr unterschiedlich. Als Powder, oder (bis vor kurzem)
               meist  brselige Pressung (wahrscheinlich versuchte man
               das  Powder  in  zu  frischem  Zustand   zu   pressen).
               Mittlerweile  haben  die Jungs allerdings den Dreh raus
               und produzieren ordentliche Pressungen  (Schwarzfrbung
               der  Oberflche  abhngig  von  Pressdruck,  Wrme  und
               ligkeit der Sorte).
         Trn: Verschieden (je nach verwendeter  Grassorte),  meistens
               hell.
   Trnstrke: Stark bis EXTREM  stark  (oft  strker  als  der  beste
               Schwarze).
 Angebot in D: Selten, wirklich EXTREME Qualitten sehr selten.
    Sonstiges: Die  Qualitten  schwanken  stark  (abhngig  von   der
               verwendeten  Grassorte, dem Zeitpunkt der Ernte und der
               Lnge der Lagerung (das Powder wird gesammelt,  bis  es
               sich lohnt zu pressen). Unabhngig von der Qualitt ist
               "Holland-Dope" IMMER unanstndig teuer  (>15.-DM).  Bei
               der Namensgebung lassen   "Hersteller"  und  Coffeeshop-
               besitzer/Dealer   viel  Phantasie  walten.   Die  lokal
               verwendeten  Namen   (z.B. "hollndische Freundschaft",
               "Shiva" (wohl von der verwendeten Grassorte abgeleitet)
               oder "echtes Kristall-Dope", etc.)  werden  wohl  schon
               beim  nchsten  "Hersteller"/Coffeeshop/Dealer/User auf
               Unverstndnis stoen ("Wat soll dat denn sein?").
                      
11.     Sorte: Haschischl   (meist  aus   Marokkaner ,  selten   aus
               Schwarzem)
     Chemotyp: Verschieden (je nach Herkunft des Materials)
 Anbaugebiete: ---
        Farbe: Schwarz, wenn gegen Licht gehalten meist honiggelb  bis
               leicht grnlich.
       Geruch: Reinstes l (mit Petrother extrahiert)  riecht  leicht
               "chemisch"
    Geschmack: Meist sehr mild
   Konsistenz: Reines Haschischl (mit Petrother  extrahiert)  bricht
               und   splittert   wie  Glas,  wenn  es  kalt  ist.  Bei
               Zimmertemperatur (20 Grad) ist es noch  ziemlich   fest
               (knetbar),  kurze  Zeit in den Hnden gehalten wird das
               l zhflssig und klebrig, wenn es  kurz  erwrmt  wird
               ist  es  flssig  und  luft. Zieht Fden (auer es ist
               kalt).
         Trn: Sehr  dunkel  (den  dunkelsten  Trn berhaupt)
   Trnstrke: Stark  bis sehr stark
 Angebot in D: Selten, wenn, dann wahrscheinlich Marokkanerl.
    Sonstiges: Leider  wird  in  den   Ursprungslndern   das   gerade
               vorhandene  und greifbare (billigste) Lsungsmittel zum
               extrahieren  verwendet  (und  das  wird  nur   in   den
               allerseltensten   Fllen   (nicht  vergllter)  Alkohol
               sein), auerdem wird das Lsungsmittel meist  nicht  zu
               100%  abdestilliert (borks). Natrlich wird auch nicht
               gerade das Top-Dope zum extrahieren verwendet. Folglich
               liegt  das  handelsbliche  l  bei  10-30% THC-Gehalt,
               allerdings ist es sehr selten, da man was ber  15-20%
               bekommt.  Hinzu  kommt,  da das l meist auch noch mit
               allen   mglichen   Sauereien   gestreckt   wird    und
               Haschischl   nicht   die   Umsatzgeschwindigkeit   von
               Haschisch hat, es also meist auch  noch  lnger  lagert
               (THC wandelt sich in CBN um).

               Mengenverhltnisse gegenber Haschisch

    Haschisch  mit  Weingeist  extrahiert:   1g   l   (enthlt   noch
    beachtliche  Mengen an Chlorophyll, therischen len und sonstigen
    hydrophilen  Substanzen)  entspricht  etwa   4g   Haschisch   (bei
    harzigeren   Sorten   endsprechend   weniger).  Voraussetzung  ist
    natrlich sauberes Arbeiten.

    Haschisch  mit  Petrother  bzw.  Wundbenzin  extrahiert:  1g   l
    (enthlt  nur Spuren der obengenannten Substanzen) entspricht etwa
    (je nach Sorte) 7,5g Haschisch  (die  Wachse  mu  man  allerdings
    durch  Khlung des im Lsungsmittel gelsten Extraktes ausfllen).
    Voraussetzung ist neben sauberen Arbeiten auch  ein  geschlossenes
    System,  da  Petrother  schon  bei 40 - 60 Grad siedet. VORSICHT!
    EXPLOSIONSGEFAHR!!!
                         
                        GRASSORTEN

1.      Sorte: Acapulco Gold (Mexiko)
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe:
       Geruch:
    Geschmack:
   Konsistenz:
         Trn:
   Trnstrke:
 Angebot in D: So gut wie nicht zu bekommen
    Sonstiges: 

2.      Sorte: Bolivianisches Gras
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe:
       Geruch:
    Geschmack:
   Konsistenz:
         Trn:
   Trnstrke:
 Angebot in D: So gut wie nicht zu bekommen
    Sonstiges: 

3.      Sorte: Burma Gras
     Chemotyp: II
 Anbaugebiete:
        Farbe: Grnlich-brunlich-grau
       Geruch: Wrzig, etwas slich
    Geschmack: Wrzig, verhltnimig mild
   Konsistenz: Meist gepresst, immer fermentiert
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Mittel bis stark
 Angebot in D: uerst selten
    Sonstiges: Von   Thai Gras  kaum zu unterscheiden

4.      Sorte: Columbianisches Gras
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Grnlich-brunlich-grau
       Geruch: Erinnert etwas an "Stallgeruch"
    Geschmack: Wrzig, meist kratziger als   Thai Gras 
   Konsistenz: Immer gepret, immer fermentiert
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Mittel
 Angebot in D: Selten
    Sonstiges: 

5.      Sorte: Ghana Gras
     Chemotyp: II ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Grnlich
       Geruch: Etwas heuig
    Geschmack: Etwas heuig, mild
   Konsistenz: Oft schon gecleant, ungepresst, unfermentiert
         Trn: Hell
   Trnstrke: Leicht bis mittel
 Angebot in D: Sehr selten
    Sonstiges: 

6.      Sorte: Jamaika Gras
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Brunlich
       Geruch:
    Geschmack:
   Konsistenz:
         Trn:
   Trnstrke:
 Angebot in D: Sehr selten
    Sonstiges: 

7.      Sorte: Kerala Gras (Provinz in Indien)
     Chemotyp: I / II ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Brunlich-grau
       Geruch: Wrzig,
    Geschmack: Wrzig, verhltnissmig kratzig
   Konsistenz: Als Bud's, leicht fermentiert
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Stark bis sehr stark
 Angebot in D: So gut wie nicht zu bekommen.
    Sonstiges:

8.      Sorte: Kongo Gras
     Chemotyp:                                                                         
 Anbaugebiete:
        Farbe: Meist grnlich
       Geruch: Leicht wrzig, etwas heuig
    Geschmack: Etwas heuig, kaum wrzig,
   Konsistenz: Oft schon gecleant, nicht gepresst, nicht fermentiert
         Trn: Verhltnissmig hell
   Trnstrke: Mittel bis stark
 Angebot in D: Sehr selten
    Sonstiges: 

9.      Sorte: Malawi Gras (Staat in Afrika)
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Grnlich
       Geruch: Etwas heuig
    Geschmack: Etwas heuig, mild
   Konsistenz: Oft schon gecleant, ungepresst, unfermentiert
         Trn: Hell
   Trnstrke: Leicht bis mittel
 Angebot in D: Sehr selten
    Sonstiges: 

10.     Sorte: Manila Gras
     Chemotyp: II / I ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Grnlich-brunlich-grau
       Geruch: Wrzig, etwas slich
    Geschmack: Wrzig, verhltnissmig mild
   Konsistenz: Meist gepresst, immer fermentiert
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Mittel bis stark
 Angebot in D: So gut wie nicht zu bekommen.
    Sonstiges:

11.     Sorte: Mexico Gold
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe:
       Geruch:
    Geschmack:
   Konsistenz:
         Trn:
   Trnstrke:
 Angebot in D: So gut wie nicht zu bekommen
    Sonstiges: 

12.     Sorte: Panama Red
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe:
       Geruch:
    Geschmack:
   Konsistenz:
         Trn:
   Trnstrke:
 Angebot in D: So gut wie nicht zu bekommen
    Sonstiges: 

 13.     Sorte: Somali-Gras??? (nie gehrt, aber das hat ja nix zu
               sagen)
     Chemotyp: ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Dunkel-grn bis dunkel braun
       Geruch:
    Geschmack:
   Konsistenz: Nicht   gepresst,   als    Sticks    oder/und    Bud's,
               fermentiert???
         Trn:
   Trnstrke:
 Angebot in D:
    Sonstiges: Vielleicht knnen mir da  ein  paar  deutsche  Soldaten
               helfen?   In   einem   Fernsehbericht  wurde  kurz  die
               "Verkaufsflche" eines,  vor  dem  deutschen  Lager  in
               Belet Uen   stehenden,   "fliegenden  Haschischhndler"
               gezeigt. Sah ganz interessant aus. B)
                
14.     Sorte: Thai Gras, siehe auch  Thai Sticks 
     Chemotyp: II / I ?
 Anbaugebiete:
        Farbe: Grnlich-brunlich-grau
       Geruch: Wrzig, etwas slich
    Geschmack: Wrzig, verhltnissmig mild
   Konsistenz: Meist gepresst, immer fermentiert
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: Mittel bis stark.
 Angebot in D: Selten
    Sonstiges:

14a.    Sorte: Thai Gras/Thai Sticks
     Chemotyp: I
 Anbaugebiete:
        Farbe: hellgrau, leicht brunlich-grnlich.
       Geruch: Wrzig, slich
    Geschmack: Wrzig, verhltnissmig mild
   Konsistenz: fermentierte  ungepresste  Bud's   werden   mit   einem
               Bindfaden um ein Hanfstbchen gewickelt.
         Trn: Dunkel
   Trnstrke: SEHR stark.
 Angebot in D: Thaisticks sind EXTREM selten
    Sonstiges: Im    Gegensatz    zu    dem    "normalen    Thai-Gras"
               (ostasiatische,  2-4  m  hohe  Pflanzen)   werden   die
               Pflanzen  der  berhmten Thaisticks (mglicherweise ein
               anderer Chemotyp), angeblich nur etwa 0.8 m hoch.


15.     Sorte: Hollndische Gras-Sorten

                 Sind in der Samen-FAQ V1.0 ausgelagert

                         HASCHISCHHERSTELLUNG

    Die  eine  traditionelle  Methode,   beispielweise   in   Marokko,
    Afghanistan,  Pakistan,  in  der  Trkei  und  im Libanon  besteht
    darin, die  Bltenspitzen  nach  dem  Trocknen  zu  schtteln,  zu
    schlagen   oder  zu  zerkleinern  (dabei  fallen  die  grten und
    berreifen (meist schon brunlichen) Drsen als erste ab) und  die
    dabei  abgefallenen  Harzdrsen durch ein Seiden- oder Nylongewebe
    zu sieben. Das entstandene grnlich  bis  braune  Pulver  (Powder,
    Pollen)  wird  dann  meist unter Hitzeeinwirkung mehr oder weniger
    stark gepret.

    Die andere traditionelle Methode  wird  zum  Beispiel  in  Manali,
    Nepal  und  Teilen  Indiens  angewandt.  Dort  wird das Harz durch
    vorsichtiges  reiben  der  weiblichen  Bltenstnde  zwischen  den
    Handflchen   gewonnen   und   als   sogenannte   "Fingerclusters"
    gesammelt. In  Nepal  wird  dieses  "rohe"  Haschisch  noch  durch
    ausgiebiges kneten in eine homogene Masse verwandelt.

    Man kann  bei  kleineren  Mengen  Gras  auch  eine  Blechdose  zur
    Haschischherstellung   benutzen.   Man   gebe   die  zerkleinerten
    Bltenstnde  in  eine  Blechdose  (Keksdose)  und  schttele  Sie
    krftig  horizontal.  Nachdem  einem  der  Arm  lahm geworden ist,
    findet man nach dem ffnen auf dem Deckel eine feine Staubschicht.
    Dieser Staub sind die Harzdrsen die durch die statische Aufladung
    whrend des schttelns am Deckel haften blieben.  Man  kann  diese
    Prozedur  solange  wiederholen,  bis  nichts mehr am Deckel kleben
    bleibt.
           
                                CHEMOTYPEN

    Jede Cannabissorte  hat  ihr  individuelles  Mengenverhltnis  der
    Cannabinoide  untereinander,  was  sich  in  der unterschiedlichen
    Trnwirkung niederschlgt. Man  kann  fnf  grere  Sortengruppen
    aufstellen,   in  denen  die  jeweils  hnliche  Harzkombinationen
    liefernden Pflanzen eingeteilt werden.

   Chemotyp I: Viel THC, wenig CBD. Tropische  Sorten.  Meist  3-4  m,
               buschig,  seitlich  wachsende  ste  (Tannenbaum-Form).
               Ostasiatische Sorten ber 4 m, ste nach oben  wachsend
               (wie  Pappel).  Seltener  kleine  Pflanzen mit mehreren
               Hauptstengeln.

  Chemotyp II: Viel  CBD,  mittel  bis   viel   THC.   Zwischengruppe.
               Subtropisch (Marokko, Afghanistan, Pakistan etc.). Sehr
               harzreich, aber hoher CBD-Anteil. Haschischherstellung.
               Meist  3-4  m,  pappelartig (nach oben wachsende ste).
               Trkei, Griechenland,  Asien.  Oder:  1,5-2,5  m,  sehr
               buschig,   reichliches  Blattwerk  (Nepal,  Nordindien,
               Zentralasien, Nordafrika). Oder: kurz  (unter  1,2  m),
               verkmmerte  ste,  Bltentraube  nur  am Hauptstengel,
               sieht aus  wie  Oberteil  grerer  Pflanzen  (Libanon,
               Nordafrika, Thailand).

 Chemotyp III: Viel CBD, wenig THC. Gemigtes Klima. Industriesorten.
               Faser:   sehr  hoch  (bis  6  m),  kaum  ste,  Bltter
               berwiegend     gegenstndig,     lange     Internodien
               (Stengelstck   zwischen  zwei  Knoten,  in  denen  die
               Bltter entspringen). Samengewinnung: sehr kurz (0,70-2
               m),   sehr   buschig.   ste  wachsen  seitlich,  kurz,
               gleichlang (zylindrisches Aussehen der Pflanze).  Oder:
               sehr kurz ohne ste (unter 1 m). Reichlich Samenbesatz.
                              
  Chemotyp IV: Wie I oder  II.  Es  werden  allerdings  Propyl-Isomere
               gebildet  (mindestens  5  1er  Gesamt-Cannabinoidmenge,
               z.B. THCV). uerst potente Sorten! Sdafrika, Nigeria,
               Afghanistan, Indien, Pakistan, Nepal.

   Chemotyp V: Produziert  hauptschlich  CBGM  (nicht   psychoaktiv).
               Japan, Korea, China. Uninteressant.

    Dieser Node ist komplett aus dem "DDDHH" abgepinnt.

                            CANNABINOIDE

    (cannabinolartige Verbindungen = eine Reihe von chemisch  dem  THC
    hnlichen Stoffen):

          THC: ((-)delta-9-Tetrahydrocannabinol) Das  ist  der  Stoff,
               der nach Einahme von natrlichen Haschisch oder Gras in
               deinem Kopf an zu singen fngt.

               ((-)delta-8-Tetrahydrocannabinol)      kommt      unter
               natrlichen  Bedingungen  nur  in Spuren von etwa einem
               hundertstel    der    Delta-9-THC-Menge    vor.     Bei
               synthetischer  und  halbsythetischer  Herstellung fllt
               allerdings oft das chemisch stabilere Delta-8-THC an.

         THCV: ein Propyl-Homolog zu THC, die Wirkung auf Menschen ist
               bisher   (Stand  1985)  noch  nicht  sicher  untersucht
               worden. Die Wirkung setzt angeblich rascher  ein,  soll
               aber  auch eher wieder abklingen. Angeblich recht stark
               in der Wirkung. Nur  in  wenigen  Sorten  berhaupt  zu
               finden.

         THCS: (THC-Sure) Vorstufe  von  THC.  Weder  THC,  noch  CBD
               werden  von  den  Pflanzenzellen selbst erzeugt. In der
               frischen Pflanze findet man nur die Sureformen  dieser
               Verbindungen  (diese  sind  NICHT  psychoaktiv).  Diese
               werden durch Decarboxylation  (mittels  Wrme)  in  die
               chemisch neutralen Stoffe THC und CBD umgewandelt.

          CBD: (Cannabidiol)   Dieser   Stoff   macht   meist    einen
               wesentlichen  Anteil  der Harzmenge aus. CBD ist selbst
               nicht  psychoaktiv,  es  kann  aber  die  Effekte   des
               gleichzeitig   in   einem  Stck  Haschisch  oder  Gras
               vorhandenen THC beeinflussen. Die betubenden/ermdenen
               Eigenschaften  des THC werden untersttzt, die erregene
               Wirkung gemindert.

         CBDS: (CBD-Sure) siehe THCS.

          CBN: (Cannabinol)  ist  ein  Abbauprodukt,  das  sich  durch
               Oxydation und die Einwirkung von Licht, Sauerstoff  und
               Wrme aus THC (und CBD) bildet. Die Psychoaktivitt des
               CBN ist nur gering (etwa 10 1es THC). Man vermutet  wie
               bei  CBD  eine  Beeinflussung der typischen THC-Wirkung
               durch das CBN, der Einflu bleibt jedoch klein. Es wird
               behauptet,  da  CBN die verwirrenden Eigenschaften von
               THC untersttze.

    Es gibt noch etwa  60  weitere  Cannabinoide  (z.B.  Cannabigerol,
    Cannabicyclol,  Cannabichromen,  etc.) die schon von der Menge her
    nichts zum Trn beitragen, da sie nur in Spuren vorhanden sind.

Wesentliche Teile dieses Nodes sind fast wortwrtlich aus dem "DDDHH".

                               ALKALOIDE
       
    (N-haltige Ringverbindungen. Vielfach als Droge, Gift oder Medizin
    wirksam  lassen  sich  in  Cannabis antreffen, nie jedoch in einer
    Grenordnung, die auf irgendeine  Wirksamkeit  dieser  Stoffe  im
    Fall  von Haschisch oder Marihuana schlieen liee, auch wenn ihre
    Anwesenheit verschiedentlich als Ursache dafr vermutet wurde, da
    chemisch   identisches,   synthetisches  THC  bei  gleicher  Menge
    bekanntlich nur etwa 70% der Wirksamkeit  des THC  in  natrlichem
    Pflanzenmaterial aufweist.

    Bisher  (Stand  1985)  wurde  folgende   Alkaloide   in   Cannabis
    nachgewiesen:  Trigonellin,  Piperidin,  Neurin, Hordenin, Cholin,
    L-(+)-Isoleucin-Betain,  Prolin,   N-(p-hydroxy-ss-phenylthyl)-p-
    hydroxy-trans-cinnamid  und  Cannabisativin  (ein  Verwandter  des
    Spermedin).

    Weiterhin wird von verschiedenen Autoren die Anwesenheit  anderer,
    noch  nicht bekannter Alkaloide angenommen. Auf diesem Gebiet wird
    die Forschung nicht sonderlich vorangetrieben, da keine  wichtigen
    Ergebnisse  zu  erwarten sind und  auch die  Forschung  auf diesem
    Gebiet wegen der Kriminalisierung keinen "Gewinn" verspricht.

Wesentliche Teile dieses Nodes sind fast wortwrtlich aus dem "DDDHH".
          
                            THERISCHE LE

    Diese flchtigen, weil niedrigsiedenen Verbindungen sind  fr  den
    typisch wrzigen Geruch von Cannabis verantwortlich. Sie werden in
    den Drsenhaaren mit dem Harz gebildet. Das typische Cannabisaroma
    setzt  sich  aus  vielen  bekannten  therischen len zusammen. Es
    knnte  daher  auch  knstlich  durch  Kombination  der  einzelnen
    Bestandteile  erzeugt  werden. Die therischen le enthalten keine
    psychoaktiven Substanzen und sind legal.

    Substanz            Anteil(%)a      Substanz            Anteil(%)a
    ------------------------------      ------------------------------
    a-Pinen                    1,3      a-Bergamoten               5,0
    Camphen                    0,1      Terpinen-4-ol              0,4
    -Pinen                    0,8      Caryophyllen              45,7 
    Myrcen                     1,3        (auch weniger als 20 - 30 %) 
    a-Terpinen                 0,1      -Farnesen                 5,1
    Limonen                    2,8      a-Terpineol                0,6
    -Phellandren              2,7      -Humulen                 16,0
    y-Terpinen                 1,3      a-Selinen                  8,6
    p-Cymen                    0,4      Curcumen                   1,4
    Alkohol A                  0,2      a,-ungesttigtes Keton    1,4
    Linalooloxid               0,8      Alkohol B                  1,6
    Linalool                   0,2      Caryophyllenoxid         1,7-7
    Sabinenhydrat              0,4      unbekannt                  1,5

    a%-Anteil  laut  Gas-Chromatogrfie  mit   10%   Reoplex   400   an
    Sure-Basen-gewaschenem Chromosorb W (NIGAM et al., 1965)

    Manche dieser stark riechenden Verbindungen dienen Suchhunden  als
    Leitsubstanz  (z.B.  Caryophyllenoxid),  welches  nebenbei bemerkt
    noch in folgenden anderen Pflanzen anzutreffen ist:

                Dipterocarpus-Arten
                Artemisia annua
                Artemisia vulgaris (Beifuss)
                Daucus carota (Mhre und wilde Mhre)
                Humulus Lupulus (Hopfen)
                Zingiber Zerumbet

Wesentliche Teile dieses Nodes sind fast wortwrtlich aus dem "DDDHH".

                            SONSTIGE SUBSTANZEN

    In Cannabis kommen, wie in  vielen  anderen  Pflanzen,  noch  eine
    Menge   anderer   Substanzen   vor,  die  nichts  zur  Trnwirkung
    beitragen.

  Chlorophyll: Der bekannte Blattfarbstoff findet sich  in  Mengen  in
               den  oberirdischen  Teilen der Pflanze und wird bei der
               Zubereitung von Marihuana durch Fermentation in  Strke
               und   Zucker   zersetzt.   Bei   Extrakten  anfallendes
               Chlorophyll wird durch  Chromatographie  an  der  Sule
               (mit Silicagel oder Aluminiumoxyd) abgeschieden.

      Eiweie:

       Enzyme:

       Lignin: (Holzstoff)

       Strke:

       Wachse: Mit    den    zur    Cannabinoid-Extraktion    blichen
               Lsungsmitteln  werden  auch die Wachse ausgelaugt, bei
               Cannbis  vorwiegend  n-Nonecosan  (Schmelzpunkt   63-64
               Grad).   Man   kann   sie   durch  Abkhlung  eines  in
               Lsungsmittel gelsten Extraktes ausfllen.

    Zellulose:

       Zucker:

Wesentliche Teile dieses Nodes sind fast wortwrtlich aus dem "DDDHH".

                                LAGERUNG

    Bei der Lagerung von Haschisch, Haschischl und  Gras  bauen  drei
    Faktoren  das in der jeweiligen Materie enthaltene THC (Wirkstoff)
    im Laufe der Zeit zu CBN (Abbauprodukt, welches kaum  noch  trnt)
    ab.

    1. LICHT            Hat den grten Anteil am Abbau von THC.
        Gegenmanahme:  Materie vor Licht  schtzen  (Dosen,  schwarze
                        Plastikfolie, etc.)
        Voraussetzung:  ---

    2. WRME            Je wrmer, umso mehr Molekularbewegung  findet
                        statt  (je  Zeit),  die  natrliche  Oxidation
                        wird beschleunigt. (DDDHH)
        Gegenmanahme:  Materie an mglichst khlem Ort  lagern,  wenn
                        vorhanden   Khlschrank ( +3 - +5 Grad).  Auch
                        Tieffrieren mglich.
        Voraussetzung:  Tieffrieren    bedingt    ABSOLUT    trockenes
                        Lagergut.  Frisches,  feuchtes Gras wird sonst
                        beim  auftauen  zu  Matsch,   auch   Haschisch
                        enthlt  noch  eine gewisse Mengen Wasser, da
                        beim Tieffrieren die Struktur  des  Haschischs
                        zerstren  knnte  (allerdings  fhrt  das  zu
                        keinerlei Qualittsverlust).
                             
    3. LUFT             Zur Oxydation von THC zu  CBN  ist  Sauerstoff
                        ntig.
        Gegenmanahme:  Materie  luftdicht  verpacken   (Frappanfolie,
                        einschweissen,  Vakuum),  oder  in luftfreien,
                        gasgefllten   (N2   -   Argongas)    Behlter
                        aufbewahren        (BIS'CHEN       aufwendig).
        Voraussetzung:  Trockenes   Lagergut   (sonst   Schimmel   und
                        Fulnis).

    Bei normaler Zimmertemperatur (20 Grad) merkt man, je  nach  Gre
    (Dicke),   Oberflche  und  Verpackungsmaterial,  nach  etwa  4-12
    Monaten ein nachlassen der Trnstrke.

    Dicker gepresstes Haschisch  hlt  lnger  frisch  (zumindest  die
    Teile in der Mitte), als dnnere Platten.

    "Schwarzen" (bzw. besonders ligen Dope  der  sich  bei  Handwrme
    kneten  lsst)  rollt  man  am besten auf einer glatten Oberflche
    (dadurch schlieen sich die Poren und es kann weniger  Luft  rein)
    zu einer Kugel (kleinste Oberflche).

    Als Powder (also noch ungepresst) soll sich das Haschisch sehr gut
    lagern  lassen,  weil  die  Drsen  die beste Verpackung berhaupt
    seien (laut DDDHH).

                                    STRECKMITTEL

      Gewrze: Verschiedene Gewrze haben einen "wrzigen" Geruch (und
               Geschmack  -logisch-), der im Haschisch nicht allzusehr
               auffllt. Auch "gecleantes" Gras  (meist  afrikanischer
               Herkunft)  wird  gerne  mit  grnen  Gewrzen gestreckt
               (z.B. Majoran).

         Gras: Zu Powder zerriebene Bud's (wenn schon  gestreckt,  ist
               mir das noch am liebsten). Eine gewisse Menge ist in so
               gut  wie  jedem Standard (meist Marokkaner)  enthalten,
               wird  jedoch  mit  der  Menge bertrieben, ist der Dope
               steinhart  (nur  bei  gut  gepresstem  Trken  ist  das
               normal)  und  kokelt  schnell an (wird schnell schwarz,
               wenn man es ber der Flamme erwrmt).
                             
        Henna: Pflanzliches Haarfrbemittel. Wer sich  schon  mal  die
               Haare  mit  natrlichem  Henna-Powder  rot gefrbt hat,
               wird den Geruch immer wieder erkennen (auch bei kleinen
               Mengen).  Frher  ein sehr beliebtes Streckmittel, wird
               heute  seltener  verwendet.  brigens,  es  gibt   auch
               neutrales Henna (keine Rotfrbung wenn na).

       Heroin: Immer  wieder  hrt  man  von  der  Vermutung  (uraltes
               Mrchen),  das manchem Haschisch Heroin beigemengt wre
               (um  die   Leute   schtig   zu   machen,   damit   sie
               wiederkommen).  Total quer das! Haschisch mit Heroin zu
               strecken, wre wie Blei mit Gold zu strecken (vom Preis
               her   gesehen).   Auerdem  wrde  man  es  schnell  am
               Geschmack ("chemisch") und am Trn merken (ganz  anders
               als der normale Haschischtrn).
        
               In   Indien   wird   zwar   manchmal   Haschisch    mit
               Opiumabfllen  gestreckt,  solches  Haschisch gilt aber
               als minderwertige Qualitt und wird nicht exportiert.
        
               In meinem bisherigen  Kifferleben  ist  mir  jedenfalls
               nichts dergleichen untergekommen.

  Luzernemehl:

         Sand: Fast jeder Dope knirscht ein wenig zwischen den Zhnen,
               wenn  man  auf  einem  kleinen  Stckchen  rumkaut (die
               Pflanzen wachsen ja nicht in sterilen Rumen),  da  bei
               Wind  der  Sand  an  den klebrigen Bltenstnden kleben
               bleibt.  Allerdings  wird  auch   manchmal   mit   Sand
               gestreckt  (Sand ist schwer). Wenn man (als Purraucher)
               nach dem Rauchen die Asche in der Hand verreibt,  fllt
               der Sand auf (schmirgelt).

     Zucker:   Gras  in  Form  von  Bud's  (ganze  Bltenstnde)  oder
               gepresste  Fladen,  die noch fermentiert werden sollen,
               besprht man gerne mit einer Zuckerlsung. Dadurch wird
               die  Fermentation  angeregt  und  das  Gras  wird etwas
               klebriger (gaukelt ligkeit vor) und schmeckt ser.

    Seltener zu finden sind  (glcklicherweise):  Wachs,  verschiedene
    Fette  (z.B. Kokosfett) und le, Stechapfel, Schuhcreme, Patchouli
    (Parfm), etc. (unglaublich was denen da alles "reinfallen" kann).

                                FEEDBACK

    Wen uch  sons  krobe  (innhaltlische)  Vehler  auwwallen  zollten
    (damit    meine    ich    keine    Rechtschreibfehler   (verdammte
    Zuppschrubbung)), mache man mich bitte auf selbige aufmerksam (per
    PM).  Dasselbe  gilt  fr  sonstige  Anregungen, Tip's, Kritik und
    Ergnzungen, die selbstverstndlich HCHST willkommen sind.

                      e-mail: an219461@anon.penet.fi

                               DANKSAGUNG

    * An Wastl@rman2.gun.de fr das redigieren des Textes

                              HISTORISCHES

SoFAQ V3.0:

    * Trennen der SoFAQ (Cannabis Sorten) und der SaFAQ (Cannabis Samen)
    * therische le ergnzt
    * Tadschike aufgenommen
    * Chemotypen als neue Kategorie eingefhrt
    * Node ber Haschischherstellung eingefgt
    * redigiert durch Wastl                                                                                    

    ANDERE DEUTSCHSPRACHIGE FAQS IM ZUSAMMENHANG MIT CANNABIS
                        (Stand:07.01.1994)

Gefunden in den Brettern "T-Netz/Drogen" und "de/alt/drogen"

FAQ: Adressen             V2.0  (a)        von J.Roetgers@bionic.zer.de
FAQ: Anbau von Hanf       V???  (a)        von an96771@anon.penet.fi
FAQ: Cannabis             V???  (a)        von swildner@channelz.gun.de
FAQ: Cannabis Samen       V1.0  (a, A, W)  von an219461@anon.penet.fi
FAQ: Cannabis Sorten      V3.0  (a, A, W)  von an219461@anon.penet.fi
FAQ: MJ Essen             V2.6  (T, A)     von M.Balzer@pluribus.wupper.de
FAQ: Rauchen von Cannabis V???  (a)        von an96771@anon.penet.fi
FILTER.FAQ                V???  (a)        von ???

                                 a = Ascii
                                 A = AmigaGuide
                                 T = TeXInfo
                                 W = Windowhelp-File
                                                                                


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Gruesse,

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